Weiblicher Unterleib aus Blumen präsentiert von zwei weiblichen Händen

E wie Estriol

am Jan 09 2026
Inhalt

    Estriol im Überblick

    • Definition: Estriol ist ein natürlich vorkommendes Steroidhormon aus der Gruppe der Östrogene und gilt als das hormonell schwächste der drei Hauptöstrogene.
    • Funktion: Estriol unterstützt die Regulation von Schleimhäuten, Haut und Gewebe und wirkt überwiegend lokal und schonend.
    • Vorkommen: Es entsteht vor allem während der Schwangerschaft in der Plazenta und ist dort das dominierende Östrogen.
    • Bedeutung: Estriol spielt eine wichtige Rolle für den Schutz von Mutter und Kind während der Schwangerschaft und wird therapeutisch bei hormonellen Beschwerden eingesetzt.
    • Besonderheit: Estriol besitzt eine geringere systemische Wirkung als Estradiol und Estron und gilt daher als besonders gut verträglich.

    Estriol ist ein körpereigenes Östrogen und die schwächste der drei Hauptformen von Östrogen. Es kommt vor allem während der Schwangerschaft vor und wird überwiegend in der Plazenta gebildet. Estriol wirkt hauptsächlich lokal auf Schleimhäute und Gewebe und besitzt eine geringere systemische Wirkung als Estradiol oder Estron. Aufgrund seiner guten Verträglichkeit wird Estriol therapeutisch bei hormonellen Beschwerden eingesetzt.

    Definition und Grundlagen

    Estriol ist ein natürlich vorkommendes Steroidhormon aus der Gruppe der Östrogene. Neben Estradiol und Estron zählt es zu den drei wichtigsten Östrogenformen im menschlichen Körper. Estriol besitzt die geringste biologische Aktivität, entfaltet jedoch gezielte Wirkungen, insbesondere auf Schleimhäute und Gewebe.

    Bedeutung und heutige Rolle

    Estriol ist während der Schwangerschaft das vorherrschende Östrogen und wird hauptsächlich in der Plazenta gebildet. Es unterstützt die Anpassung des weiblichen Körpers an die Schwangerschaft und trägt zum Schutz von Mutter und Fetus bei. Aufgrund seiner milden Wirkung wird Estriol auch außerhalb der Schwangerschaft therapeutisch eingesetzt, beispielsweise zur Unterstützung der vaginalen Schleimhaut oder bei hormonellen Beschwerden in den Wechseljahren.

    Besondere Hintergründe und wissenschaftliche Aspekte

    Die Estriolproduktion steigt während der Schwangerschaft stark an und dient als wichtiger Marker für die fetoplazentare Gesundheit. Wissenschaftlich wird Estriol als „schwaches Östrogen“ klassifiziert, da es eine geringere Bindungsaffinität zu Östrogenrezeptoren besitzt. Dadurch entfaltet es vor allem lokale Effekte und hat ein geringeres Risiko für systemische Nebenwirkungen.

    Spannende Informationen

    • Estriol ist das dominierende Östrogen während der Schwangerschaft.
    • Es wirkt deutlich schwächer als Estradiol und Estron.
    • Estriol wird häufig lokal angewendet, etwa zur Unterstützung von Schleimhäuten.
    • Aufgrund seiner milden Wirkung gilt Estriol als besonders gut verträglich.

    Q&A: Häufige Fragen zu Estriol

    1. Was ist Estriol?

      Estriol ist ein körpereigenes Östrogen und die hormonell schwächste Form der drei Hauptöstrogene.

    2. Wann ist Estriol besonders wichtig?

      Estriol spielt vor allem während der Schwangerschaft eine zentrale Rolle und ist dort das dominierende Östrogen.

    3. Wie wirkt Estriol im Körper?

      Estriol wirkt überwiegend lokal auf Schleimhäute und Gewebe und besitzt eine geringere systemische Wirkung als andere Östrogene.

    4. Worin unterscheidet sich Estriol von Estradiol und Estron?

      Estriol ist hormonell schwächer, besser verträglich und entfaltet vor allem lokale Effekte.

    5. Wird Estriol therapeutisch eingesetzt?

      Ja, Estriol wird unter anderem zur Unterstützung der Schleimhäute und bei hormonellen Beschwerden eingesetzt.